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Dr. Pascal Sieber & Partners AG

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Die Bedeutung von Microsoft Schweiz für die nationale Wirtschaft - Eine Auftragsstudie

andrea kalsey

Microsoft Schweiz

Microsoft Schweiz bietet viel mehr als nur Software an. Das Unternehmen hat sich zum Partner- und Plattformunternehmen für technologischen Fortschritt und Innovation gewandelt und beschäftigt schweizweit über sechshundert Personen. Das Unternehmen liefert u.a. Tools, Schulungen und methodische Grundlagen. Dabei stehen auch Dienstleistungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, modernen Produktivitätsumgebungen und dem Internet der Dinge im Angebot. All dies wird über ein ausgeprägtes Partnernetzwerk an die Endkunden geliefert und beraten.

Was also ist die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Microsoft Schweiz für die Schweiz? Einerseits schafft Microsoft Schweiz Arbeitsplätze und erwirtschaftet Gewinn und damit leistet Microsoft Schweiz zum Wohlstand der Schweiz einen direkten Nutzen. Andererseits schaffen die Partner dank Microsoft ebenfalls Arbeitsplätze und erwirtschaften Gewinn. Wie gross dieser Anteil des Effekts von Microsoft auf die schweizerische Volkswirtschaft ist, hat sieber&partners mit einer Studie für Microsoft Schweiz quantifiziert.

Vorgehen zur Einschätzung der Hebelwirkung

Um dem genannten Effekt – der Hebelwirkung von Microsoft Schweiz auf die Schweizer IT-Branche - auf die Schliche zu kommen, haben wir Partnerunternehmen ausgewählt, die die Tätigkeiten des Microsoft-Partnernetzes repräsentieren. Sie haben wir dazu befragt, wie sie den Einfluss von Microsoft auf ihren Umsatz und die Anzahl Mitarbeitende einschätzen. Die Befragung führten wir in zwei Runden durch, um die Einschätzungen und Begründungen für die Hebelwirkungen unter den Befragten zu verifizieren. Unsere Messung war unabhängig, ebenso die Beurteilung. Wir plausibilisierten die Einschätzungen mit öffentlich verfügbaren Statistiken und Studien zum Beispiel vom Bundesamt für Statistik, von der EITO.

Zum Einstieg in dieses empirische Vorgehen haben wir dank langjähriger Datensammlungen über die IT-Märkte in der Schweiz Hypothesen bilden können. Als Datengrundlagen nutzen wir Marktanteile, Tätigkeitserhebungen (zum Beispiel aus dem Swiss Software Industry Survey), Einschätzungen mit grossen Stichprobem (zum Beispiel aus dem SWICO Trend Barometer).

Resultate

Den Einfluss von Microsoft Schweiz auf die nationale IT-Branche haben wir daran gemessen, welche Geschäftsmöglichkeiten Microsoft für andere IT-Unternehmen schafft. Mit seiner Tätigkeit trägt Microsoft dazu bei, dass die Geschäftsmöglichkeiten in der Schweiz wachsen und sorgt somit für weit mehr Geschäftsmöglichkeiten, als es die Anzahl Mitarbeitende von Microsoft Schweiz vermuten lässt. 17% der Arbeitsplätze der Schweizer IT-Branche (ohne Hardware-Sektor) stammen aus dem Partner-Netzwerk, 34% der Schweizer IT-Unternehmen sind Teil dieses Netzwerks. Über 70% der Mitarbeitenden von IT-Firmen in der Schweiz arbeiten bei Unternehmen, die u.a. Microsoft-Produkte vertreiben und einführen.

Pro Franken Umsatz, den Microsoft Schweiz erwirtschaftet, erzielen die Partnerunternehmen von Microsoft 6,9 Franken Umsatz mit IT-Diensten und Softwareentwicklung aller Art.

Jeder und jede Mitarbeitende von Microsoft generiert bei Schweizer IT-Unternehmen 35,6 Arbeitsplätze mit Microsoft-bezogenen Tätigkeiten (siehe auch Grafik in der rechten Spalte).

Details zu den Resultaten und weitere Informationen sind publiziert unter:
https://news.microsoft.com/de-ch/microsoft-in-der-schweiz/

Einschätzungen

In anderen Ländern wurde die Hebelwirkung ebenfalls geschätzt, allerdings mit anderen Methoden. Die Hebelwirkungen in der Schweiz fielen tiefer aus, als in anderen Ländern. Dies hat uns dazu veranlasst, die Methode nochmals genau zu prüfen. Weil wir die Befragten in der zweiten Runde mit Marktanteilsdaten konfrontiert hatten, die sich aus ihren ersten Einschätzungen ergaben, und diese unseren Marktanteilsdaten gegenüber stellten, haben die Befragten ihre ersten Einschätzungen nach unten korrigiert. Dadurch haben wir wohl eine eher konservative Schätzung erhalten. Wir sind aber der Meinung, dass dies «fair» ist, weil hinter einer höheren Schätzung zu viel Spekulation verborgen wäre.

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“Mit unserer Tätigkeit in der Schweiz tragen wir dazu bei, dass das Land weiterhin zu den innovativsten der Welt gehört und schaffen so Arbeitsplätze. sieber&partners hat uns die benötigten Daten und Fakten auf äusserst akkurate und effiziente Weise zusammengestellt, um diese Aussagen in einer lesenswerten Publikation zu belegen.”

Ladina Caduff, Corporate Affairs Microsoft Schweiz

 

Unser Angebot

Haben Sie Fragen zum ICT-Markt oder der ICT-Branche, so helfen wir Ihnen dabei, mit verlässlichen Methoden und vielen bereits durchgeführten Studien Antworten zu finden. Je besser Sie die Bedürfnisse des Marktes, die Entwicklung von Technologien und Märkten, Ihre eigene Position und die Aufstellung Ihrer Mitbewerber kennen, desto besser können Sie die richtige Entscheidung treffen. Anhand unserer Analysen können Sie Ihre Entscheidungen basierend auf den verlässlichen Grundlagen unserer Studien treffen.

Unsere Kompetenzen und Erfahrungen können Sie einsetzen, um Ihre Positionierung zu optimieren, z.B. durch Themenstudien: Je präziser und verbindlicher Ihr Wissen über Produkte, Leistungen, Märkte und deren Entwicklungen ist, desto sicherer können Sie die Zukunft gestalten. Kernpunkt für den langfristigen Erfolg ist dabei die Innovationskraft, welche Sie in Ihrer Unternehmung erschaffen und erhalten und auf deren Basis Sie die mittel- und langfristige Planung aufbauen. sieber&partners erfasst, bewertet und interpretiert die richtigen Parameter dazu.  

Oder wir liefern Ihnen die notwendigen Fakten dank Marktstudien, um Ihren Geschäftsplan zu ergänzen. Dabei erstellen wir professionelle Analysen darüber, wie Ihre Kunden Ihr Unternehmen wahrnehmen und inwiefern ihre Erwartungen erfüllt werden. Dazu führen wir Messungen der Kundenzufriedenheit nach bewährten Methoden durch.

https://www.sieberpartners.com/studies

Unternehmensstrategie bei EControl-Glas

andrea kalsey

Vom Workshop «Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung» bis hin zur neuen Unternehmensstrategie

EControl-Glas möchte wesentliche Schritte in die Digitalisierung unternehmen. Dazu wünscht sie sich vorerst ein klares Bild über die Chancen der Digitalisierung bzw. welche Wettbewerbsvorteile durch die digitale Transformation erzielt werden können.

Dr. Pascal Sieber und François Dubuis haben im März 2019 einen spezifischen, zweitätigen Workshop vorbereitet und durchgeführt, um mit der Geschäftsleitung, den Inhabern samt dem IT-Verantwortlichen gezielt die Chancen zu entwickeln und erste Ansätze für die Umsetzungsplanung zu erörtern. Infolgedessen wurde in enger Zusammenarbeit zwischen EControl-Glas sowie François Dubuis und Philipp Bachofner eine Unternehmensstrategie erarbeitet, um eine klare Ausrichtung auf Kundensegmente vorzunehmen und dementsprechend einen strategischen Marktzugang bzw. ein funktionierendes Partnernetzwerk und entsprechende Vertriebskanäle aufzubauen. Als Vorgehensweise nutzten die Berater das 3i Transformation Model®, welches von sieber&partners entwickelt wurde und ein Instrument zur Entwicklung von Innovation und Strategien im digitalen Zeitalter ist.

Zu erreichendes Ziel

Das innovative Unternehmen EControl-Glas, das 2006 gegründet wurde und nun seine analogen Werte in digitale Formate umwandeln möchte, sollte einen zusätzlichen Schritt gehen, um die Digitalisierung innerhalb des Unterehmens voranzutreiben. Hierzu sollte zeitnah die Unternehmensstrategie aktualisiert werden.

Bei der Aktualisierung sollte sieber&partners als fundierter Berater methodisch sowie fachlich als Unterstützer dienen. Einerseits bei der Ermittlung der aktuellen Position auf dem Markt und andererseits bei der Erarbeitung der EControl-Glas Unternehmensstrategie basierend auf den Erkenntnissen aus dem Workshop. Von sieber&partners erwartete EControl-Glas das Einbringen einer Aussensicht wie auch das kritische Hinterfragen einer Innensicht. Vorerst wurde das Unternehmen sowie die digitale Reife von EControl-Glas aus drei Blickwinkeln betrachtet:

  • Geschäftsmodell

  • Geschäftsprozesse inkl. Personelle und organisatorische Voraussetzungen

  • ICT-Organisation und -Portfolio

In dieser Phase wurde analysiert und beurteilt, wie sich die IST-Situation von EControl-Glas präsentiert, welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Einstellungen auf der Seite der IT sowie der Geschäftsverantwortlichen vorliegen. Es stellte sich heraus, dass das Produkt von EControl-Glas optimal gerüstet ist, um die Nutzenpotenziale der digitalen Transformation nutzbar zu gestalten, allerdings weder eine IT-Strategie noch eine aktive Partner- und Kooperationsstrategie zum Aufbau eines Ecosystems existieren. Für die weitere Vorgehensweise wurden Ziele und Rahmenbedingungen festgelegt.

Der Weg zur Unternehmensstrategie

Vorerst diente der Workshop «Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung» als Einstieg in diese Thematik, um das Unternehmen sowie die Teilnehmenden auf die digitale Reise mitzunehmen. „Seit dem Workshop hat sich unsere Sichtweise auf unseren Geschäftsalltag und unsere Entscheidungen stark verändert.“, so Tobias John, CEO EControl-Glas.

Anschliessend folgte die Ausarbeitung neuer Geschäftschancen sowie die Bestimmung von vier Stossrichtungen:

  • Marktsegmentierung Phase I

  • Innovation, Qualität und Kooperation

  • Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle

  • Marktsegmentierung Phase II

Es stellte sich heraus, wo sich EControl-Glas aktuell im 3i Transformation Model® bewege, welchen Einfluss die Technologie (BIM, Smart Home, Smart Building, IoT, Big Data und Prozessoptimierung) auf die Unternehmensstrategie habe und welche Veränderungen notwendig seien, um sich zukünftig neue Wettbewerbsvorteile zu sichern. Mittlerweile kennt EControl-Glas für jedes mögliche Szenario die Lücke zwischen der heutigen Situation und der angestrebten Situation. Dementsprechend sollte sich EControl-Glas auf spezifische Kundensegmente sowie Regionen fokussieren, aber auch ihre Absatzmärkte erweitern und hierfür Massnahmen, wie beispielsweise Marketing- und Salesstrategien anwenden. Ebenfalls sollten Kooperationen und Partnerschaften entstehen, um Produkte von EControl-Glas sowie die Dienstleistungen stets weiterzuentwickeln.

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„Unser Produkt ist bereits digital verankert, allerdings die Firmenphilosophie noch nicht. In Betracht dessen setzten wir auf die Unterstützung von sieber&partners. François Dubuis und Philipp Bachofner als Berater haben uns sehr souverän durch den Prozess unserer Strategieentwicklung geführt. Der Workshop war hervorragend vor- und nachbereitet. Dank den erfahrenen Beratern sowie der sympathischen Arbeitsweise ist es sieber&partners gelungen, eine inspirierende Atmosphäre zu schaffen, in welcher sich alle Teilnehmenden einbringen konnten und dabei eine enorme Freude hatten.“

Tobias John, Geschäftsführer

 

Resultate und Aussicht

Da an der Strategieentwicklung die Geschäftsführung, Inhaber und IT-Verantwortlichen mitwirkten, trifft sie auf breite Zustimmung: Eine sehr gute Voraussetzung für die weitere Umsetzung bei EControl-Glas. Seit der Zusammenarbeit mit sieber&partners richtet sich EControl-Glas kontinuierlich nach der erarbeiteten Unternehmensstrategie aus. Es wurden Rollen definiert und eine klare Vision geschaffen. Die Ziele für die Mitarbeitenden wurden strikt festgelegt und Lösungsmassnahmen getroffen, sobald diese nicht erreicht werden. Hinsichtlich der Digitalisierung werden die Produkte in Zukunft visualisiert und auf bestimmten BIM-Plattformen veröffentlicht. Des Weiteren sollen die Produkte von EControl-Glas modifiziert werden, um eine Datenspeicherung zu ermöglichen (Big Data und Internet of Things).

In Zukunft möchte EControl-Glas weiterhin auf die Unterstützung von sieber&partners setzen, wie beispielsweise im Change-Management oder im IT-Bereich. Daher sind weitere Projekte bereits in Planung.

EControl-Glas empfand die Zusammenarbeit als sehr angenehm und hebt die besondere Leichtigkeit hervor, mit der die Berater alle komplexen Themen aufbereiten, verständnisvoll vermitteln und ihr fundiertes Fachwissen weitergeben. Alle Teilnehmenden lobten die Methodik, Systematik und das gemeinsame Erarbeiten und Vertiefen von möglichen Projekten zur digitalen Transformation. Ich empfehle sieber&partners auf jeden Fall weiter. Die Methodik, Beratung aber auch das Know-how sind einmalig. Wir haben zahlreiche Werkzeuge erhalten, die uns neue Denkanstösse verschaffen und uns die Geschäftsprozesse erleichtern. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit., so Tobias John abschliessend im Interview.

Evaluation und Implementierung CRM in der Baubranche

andrea kalsey

Im Rahmen der Erarbeitung der Unternehmensstrategie des Kunden wurde das Ziel formuliert, eine umfassende und vollständige Sicht auf die Kunden- und Lieferantenbeziehungen zu erhalten. Das Projekt sollte vorhandene Stammdaten harmonisieren und zentralisieren (Single Point of Truth).

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IT-Strategie für das Bildungszentrum Gesundheit Basel Stadt

andrea kalsey

Im Zuge der kantonalen Informatikorganisation sollten Synergien zwischen den Ausbildungsstätten des Kantons entdeckt und zur Umsetzung gebracht werden. Zusammen mit der Geschäfts- und der IT-Leitung haben wir die Situation analysiert, eine Strategie entwickelt und die Stossrichtungen für die nächsten fünf bis zehn Jahre definiert.

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Die Rolle von Softwarequalität beim Evaluieren eines neuen ERP-Systems

andrea kalsey

Unser Kunde ist ein Produktionsunternehmen mit Sitz in der Schweiz, das an 25 Standorten über Europa verteilt tätig ist. Sie baten uns, bei der Suche nach einem Anbieter eines neuen ERP-Systems (Enterprise Ressource Planning) behilflich zu sein. Bei der Lieferanten-Beurteilung wurde die Software-Qualität der angebotenen Lösung mitberücksichtigt.
Das ganze Verfahren ergab nicht nur Vorteile für unseren Kunden, sondern für alle drei Software-Anbieter.

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